Eingewöhnung
Es dauert in der Regel 2-3 Wochen, um ein Kindergartenkind vertrauensvoll in der Einrichtung einzugewöhnen, ein Krippenkind braucht ca. 3-4 Wochen Zeit.
In den ersten Tagen bleibt das Kind, begleitet durch einen Erziehungsberechtigten, für eine verabredete Zeit (maximal 2 Stunden) in der Gruppe.
Nach Möglichkeit begleitet eine feste pädagogische Kraft der Gruppe als Bindungsperson das Kind in der Eingewöhnungsphase.
Diese Bindungsperson versucht in dieser Zeit, das Kind kennenzulernen und eine vertrauensvolle Basis zu schaffen, um die ersten Trennungen gut zu bewältigen.
Danach werden mit individuellen Absprachen die Zeitphasen, in denen das Kind allein in der Gruppe ist, gesteigert. Die Trennung erfolgt anfangs nur kurz (5-10 Minuten) und wird dann gesteigert, je nach Tempo des Kindes.
Die Trennung wird bewusst gestaltet; das heißt, der Erziehungsberechtigte verabschiedet sich von dem Kind kurz vor der Trennung und gibt auch Bescheid, dass er wieder da ist. Dadurch lernt das Kind Verlässlichkeit und Vertrauen wird gestärkt.
Die Zeitphasen werden dann individuell gesteigert bis zur Buchungszeit des Kindes.
Im ständigen Austausch mit den Eltern werden die einzelnen Schritte täglich abgestimmt und ausgetauscht, denn jedes Kind hat sein eigenes Tempo!
Nach Abschluss der Eingewöhnungsphase findet ein kurzes Gespräch mit der jeweiligen Bezugspädagogin statt.