Was zeichnet unsere Pädagogik aus?
Durch wöchentliche Teamsitzungen und jährliche pädagogische Fortbildungen sowie Teamtage reflektieren wir unsere Arbeit mit den Kindern. Gemeinsame Werte sind die Basis für eine gute Zusammenarbeit in unserer Einrichtung. Um unsere Fachlichkeit zu optimieren, haben wir uns entschieden an der pädagogischen Qualitätsbegleitung Bayern (PQB) zu beteiligen.
Eingewöhnung
Um den Start der Kinder in der Einrichtung zu erleichtern, wird qualitativ nach dem Berliner Modell eingewöhnt.
Vorteile sind hierbei die Begleitung der Eltern in der Eingewöhnungsphase, feste Bezugspersonen und eine bewusste Trennung für die Kinder.
Integration
Integration findet in der Sonnengruppe statt. Diese Gruppe ist gemischt mit Regelkindern, als auch Kindern, die einen besonderen pädagogischen Förderbedarf haben. Das bedeutet, dass es sich um Kinder handelt, die im Vergleich zum Altersdurchschnitt aus den verschiedensten Gründen mehr Förderung und Unterstützung benötigen. Dazu kommt extern ein Fachdienst in unsere Kindertagesstätte, um das jeweilige Kind zusätzlich 1x wöchentlich zu fördern. Gemeinsam mit den Pädagoginnen der Gruppe als auch den Eltern finden regelmäßig Gespräche mit dem Fachdienst zusammen statt, um gemeinsam das Kind entsprechend ihrer individuellen Situation in ihren Bereichen zu fördern.
Vom teiloffenen zum offenen Konzept
Jedes Kind hat seine feste Gruppe zur Bringzeit. Die Vorteile dabei sind, dass ihr Kind eine feste Bezugspädagogin in ihrer „Stammgruppe“ hat. Die Bezugspädagogin ist nicht nur für das Kind eine wichtige Person, zu der es viel Bindung aufbaut, sondern auch für die Eltern, für die sie Ansprechpartnerin bei den Tür-, und Angelgesprächen, als auch bei den jährlichen Entwicklungsgesprächen ist.
Nach der Ankommenszeit in der jeweiligen Gruppe, dem Morgenkreis als auch der Brotzeit startet eine längere Freispielzeit. Ab jetzt haben die Kinder die Möglichkeit, bis zum Mittagskreis nach ihren Interessen die verschiedenen Räume der Kindergartengruppen zu nutzen. So können sie aufgrund ihrer eigenen Motivation ihr Lernfeld erweitern, als auch gleichgesinnte Spielpartner aus der Nachbargruppe in den Bereichen treffen und so voneinander lernen und neue Spielideen gemeinsam entwickeln. Wir machen uns derzeit auf den Weg vom teiloffenen zum offenen Konzept – denn im offenen Konzept können die Kinder mehr mitbestimmen und nach ihren eigenen Interessen wählen, neue Impulse ausprobieren und auch Entscheidungen treffen oder sie ändern.
Kompetenzorientierte Vorschule – Im Schlaubärland
Wir sehen die große Bedeutung der Kompetenzentwicklung für die Entfaltung der Persönlichkeit des Kindes, seiner Motivation von innen heraus und haben aus dieser Perspektive heraus das „Schlaubärland“ entwickelt. Viele Lernerfahrungen, die für das letzte Kindergartenjahr die Basis für den weiteren Erwerb der Basiskompetenzen sind, entwickelt das Kind schon seit dem Eintritt in die Kindertagesstätte. Durch das Spiel, gezielte Angebote und empathische Begleitung durch uns Pädagoginnen können die Kinder bestimmte Teilkompetenzen durch verschiedene Lernerfahrungen erwerben. Zusätzlich zum Schlaubärland startet 1 ½ Jahre vor dem geplanten Schuleintritt der Scheren-, und Bleistiftführerschein.
Vorkurs Deutsch für Kinder
Der Vorkurs Deutsch 240 unterstützt die Sprachbildung der Kinder mit Deutsch als Zweitsprache als auch zum Teil deutschsprachig aufwachsende Kinder im Kindergarten 1 ½ Jahre vor Eintritt in die Schule.
In einer Kleingruppe (= Sprachfüchse) werden die Kinder zusätzlich zur alltagsintegrierten sprachlichen Bildung, die in Kindertageseinrichtungen ein durchgängiges Prinzip ist, spielerisch in der Sprache Deutsch gefördert. In Zusammenarbeit mit den Familien wird auch die Muttersprache der Kinder zu Hause gefördert – denn wer seine Muttersprache gut sprechen kann, kann auch eine andere Sprache schnell lernen. – Mehrere Sprachen sind eine Chance!
Den genauen Ablauf und die Hintergründe zum Vorkurs Deutsch können aktuell auf der Homepage „Vorkurs Deutsch“ nachgelesen werden.